Kirchenmusik in Rotenburg

Kirchenkreiskantor

Moritz Schott

Foto: Kim Dresewski
Moritz Schott wurde in Hamburg geboren und studierte in Köln, Hamburg und Paris (CNSMD) Kirchenmusik und Orgel und beendete sein Studium in Leipzig mit dem Meisterklassenexamen.
 
Zu seinen Lehrern gehörten Johannes Geffert, Pieter van Dijk und Wolfgang Zerer, Michel Bouvard und Olivier Latry sowie Stefan Engels.
 
Von 2013 bis 2026 war er Kirchenmusiker an der Lutherkirche in Hamburg-Wellingsbüttel sowie Initiator und künstlerischer Leiter des „Wellingsbüttler Orgelfrühlings“.
 
Seit September 2026 ist er Kirchenkreiskantor für den Kirchenkreis Rotenburg an der Wümme und zugleich Organist an der dortigen Stadtkirche. Seine Konzerttätigkeit als Solist und Begleiter, Tourneen, Einladungen zu großen Konzertzyklen und Festivals, sowie Erfolge bei internationalen Wettbewerben, führen ihn in große Zentren der Orgelmusik und über die Grenzen Deutschlands hinaus nach Österreich, Frankreich, Russland und Norwegen.
 
Moritz Schott fühlt sich nicht nur der Musik von der Barockzeit bis zur Jahrhundertwende, sondern auch neuer Musik, verbunden wie verpflichtet. 2012 spielte er erstmalig Sofia Gubaidulina's frühes Orgelwerk „Hell und Dunkel“ im Beisein der Komponistin in der Einweihungswoche der neuen „Ahrend-Orgel“ in Worpswede, 2016 und 2017 erklang ihr Werk „In Croce“ für Violoncello und Orgel mit dem lettischen Cellisten Ramón Jaffé. 2025 spielte er Zsigmond Szathmárys „Mors et vita“ im Beisein des Komponisten im Rahmen des Hamburger Orgelsommers. 2008 entstand eine CD-Produktion mit dem Neuen Hamburger Knabenchor und 2019 eine Einspielung von Orgel- und Kammermusik von Alfred Schnittke in Zusammenarbeit mit dem Lubotsky-Trio und Irina Schnittke am Klavier.